Dienstag, 20. Februar 2018

Jinx sucht ein Zuhause

Wir suchen eine optimale Lösung für unseren lieben Jinx...wir wissen noch nicht „wo die Reise hingeht“. Jinx hat seine Partnerin Frieda verloren und soll natürlich nicht einsam bleiben.

 ✨❤Jinx, *06/2011, (m), kastr., Krankheiten nicht bekannt, momentan RHD1/Myxo geimpft, RHD2 Impfung folgt bald.✨
❤ Wir würden Jinx schweren Herzens abgeben/vermitteln, allerdings nur in eine Top-Balkon-/ oder Außenhaltung mit artgerechter Ernährung und einem Partnertier.
Jinx ist ein sehr hingebungsvoller Partner - für Weibchen. Mit Männchen kommt er nicht so gut zurecht und in größeren Gruppen konnte er sich bislang auch nicht gut behaupten, da er eher schüchtern ist. Hin und wieder ein Update, wie es dem kleinen Jinx geht, wäre quasi ein Muss. Ich würde Jinx auch gern nochmal besuchen. Abgabe nur mit Schutzvertrag und Schutzgebühr nach Vereinbarung.

Da wir die Kaninchenhaltung mit Jinx Ableben einstellen wollten, wäre uns ein Leihkaninchen aus seriösen Händen am Liebsten gewesen. Wir haben nochmal drüber nachgedacht und sind zu dem Entschluss gekommen, dass wir einem Kaninchenleben einfach zur Zeit nicht gerecht werden. Die Balkonhaltung war schon eher ein Kompromiss und ein Tier aufzunehmen, bis das eigentlich geliebte Tier stirbt wäre auch nicht fair! 

So sollte das Partnertier sein, zu dem Jinx zieht: - weiblich -zu dem schüchternen Charakter von Jinx passend - mindestens 5 Jahre alt - gesund - gemütlich und einfach lieb.  Der Tierhalter sollte akzeptieren, dass Jinx zurückhaltend ist und nicht immer gern gestreichelt wird.

Falls Du, liebe/r Leser/in keine Möglichkeit hast uns hier weiter zu helfen, fällt Dir ja vielleicht trotzdem ein Tipp ein, an wen wir uns wenden können, oder wo Jinx ein weiterhin schönes Leben führen könnte.

Frieda geht ins Regenbogenland

Aus dem NICHTS nun diese Nachricht. Frieda ist tot! 

Es wurde ein Granulom im Oberkiefer mit falsch gewachsenen Zahnfragmenten entdeckt und in Narkose ausgeschält. Die Ausschälung reichte wohl nicht, aber aufgrund einer hauptversorgenden Arterie sehr nah am Granulom konnte es auch nicht komplett entfernt werden. Nach einer Woche Zwangspäppeln trat keine Besserung ein und sie aß immer noch nicht eigenständig.
Am So.,11. Februar 2018 morgens beim Zwangspäppeln bemerkte mein Mann dann, dass sie immer schwächer wurde und wir sahen, dass Haut des Auges herausgequollen war. Unsere Vermutung: Die Entzündung "drückt so sehr auf Kopf und Kiefer", dass sogar schon Partien wie zB das Auge betroffen sind. Nach telefonischer Rücksprache mit unserem Tierarzt machten wir uns auf dem Weg zur Tierklinik in Altenessen. Der diensthabende Tierarzt ermöglichte uns einen Blick in Friedas Mäulchen. Die Schneidezähne standen nicht mehr übereinander, sie standen parallel zueinander. Das gesamte Gebiss war instabil und die Operationsstelle vom Granulom sehr vereitert. Der Tierarzt informierte uns, dass sie daran nicht sterben wird, sie habe "nur" starke Schmerzen und könne nicht auf Dauer zwangsernährt werden. Wir sollen am Montag, wenn wir möchten, Rücksprache mit unserem Tierarzt halten. Auf unser Nachfragen hin, ob dieser denn außerhalb des Notdienstes mit anderen Mitteln Besserung schaffen kann, bekamen wir keine positive Antwort. Er versicherte uns, dass Friedas Lebensqualität so gleich Null ist.
Mein Mann und ich berieten uns: Wieso sollte Frieda nun noch bis Montag Schmerzen leiden? -nur um uns die aussichtslose Situation nochmal von unserem Haustierarzt erklären zu lassen? Nein! Das wäre soo egoistisch und überhaupt nicht in unserem Sinne.
Frieda wurde also noch am Sonntag erlöst.

Wir sind sehr traurig. Sie war so ein verschmuster Clown. Seit Ende 2014 füllte sie unser Zuhause mit Frohsinn, Spaß, Trubel und Liebe.
Frieda, wir werden Dich vermissen und lieben Dich.
Komm gut an im Regenbogenland - ohne Schmerz und Sorge, mit Möhrchen und leckeren Kräutern. Grüß all die Lieblinge, die dich dort empfangen.